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Cleuson-Dixence

Aktionäre

Alpiq 7/22 und Grande Dixence 15/22.

Produktion

Vor dem Bau von Cleuson-Dixence benötigte man rund 2200 Stunden, um den Stausee Grande Dixence zu entleeren, was einem Betrieb der Turbinen von Oktober bis April während 11 Stunden pro Tag mit voller Leistung entspricht. Mit der neuen Anlage Cleuson-Dixence lässt sich die Produktion auf 1000 Stunden konzentrieren, wodurch die Produktionskapazität des hydroelektrischen Komplexes von Alpiq und Grande Dixence um den Faktor 2,5 steigt. Innerhalb von drei Minuten kann so die Leistung eines grossen Atomkraftwerks ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden.

Wichtigste Bauwerke

Die Anlage wurde zwischen 1993 und 1998 von EOS und Grande Dixence für CHF 1,3 Mrd. vollständig unterirdisch gebaut und setzt sich zusammen aus:

  • der neuen, in die Staumauer Grande Dixence gebohrten Wasserfassung
  • dem 15,8 Kilometer langen Zuführungsstollen
  • dem in den Ausläufern des Dent-de-Nendaz eingerichteten Wasserschloss
  • dem 4,3 Kilometer langen Druckschacht
  • dem unterirdischen Kraftwerk Bieudron

Kraftwerk Bieudron - 481 m.ü.M.

3 Pelton-Turbinen - Gesamtleistung: 1'269 MW (1395 MVA)
Fallhöhe: 1'883 m
Anschluss an das 380-kV-Netz

Das Kraftwerk hält drei Weltrekorde: Fallhöhe, Turbinenleistung und Leistung pro Generatorpol.

Nach einem neunjährigen, durch den Bruch des Druckstollens bedingten Stillstand wird das Kraftwerk Ende 2009 wieder in Betrieb gesetzt.

Der Komplex Cleuson-Dixence ist eng mit dem Betrieb der Bauwerke Grande Dixence SA und Chandoline verbunden.

 

Staumauer Grande Dixence

2'365 m.ü.M.

 

Bauzeit: 1950 – 1964
Inbetriebnahme: 1961 -1965
Typ: Gewichtsmauer
Höhe: 284 m
Kronenlänge: 700 m
Nutzinhalt: 385 Mio m³
Oberfläche: 4,04 km²