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Neuer Durchbruch in der ersten Staumauer Dixence
In einem weiteren Schritt wurde die frühere Öffnung mit einem Betondeckel abgedichtet. Dank diesen Korrekturen ist die Langlebigkeit der Anlage, in Hinsicht auf das Sediment Management, für einige Jahrzehnte sichergestellt, da die Ablagerungen nun wieder hinter der ersten Mauer stattfinden.
Um an den Fuss der ersten Staumauer zu gelangen, wurde der Stausee, unter Nutzung der Niedrigwassersaison zwischen Mitte Februar bis Ende April 2011, gesenkt und auf tiefem Niveau gehalten. Während dieser Zeitspanne war ein "abgehärtetes" Bauteam ab Ritz-Gebäude täglich im Hochgebirgseinsatz.
Eine bedeutende Logistik
Für solche Arbeiten mitten im Winter bedurfte es einer soliden Logistik. Die sichere Benützung der Strasse zwischen Pralong und dem Chargeur erfolgte durch vorbeugende Sprengeinsätze sowie die tägliche Betreuung durch einen Lawinenspezialisten. Als obligatorische Ergänzung zur Seilbahn " Theytaz " wurde für die Baustellendauer eine temporäre Luftseilbahn, zwischen den Kronen der Grande Dixence und der ersten Staumauer Dixence, eingerichtet. Dank diesen beiden Transporteinrichtungen war der Zugang selbst bei Wetterbedingen möglich, bei denen die Helikopter nicht abheben können.
Die Transport-, Spreng- sowie Betonierarbeiten, welche in der kältesten Jahreszeit auf einer Höhe von über 2100m erfolgten, wurden dank der aussergewöhnlichen Milde dieses Winters erleichtert. Die Arbeiten konnten vor der Schneeschmelze und vor Beginn des Pumpbetriebs abgeschlossen werden.
















